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Französisches Mehl: Entdecken Sie das Geheimnis authentischer Backkunst

Lukas Fuchs vor 1 Stunde Lebensmittelkategorien 3 Min. Lesezeit

Träumen Sie von knusprigen Baguettes, luftigen Croissants und einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis? Das Geheimnis liegt oft im Mehl! Tauchen Sie mit uns ein in die Welt des französischen Mehls und erfahren Sie, warum es für viele Bäcker und Hobbyköche die erste Wahl ist.

Was macht französisches Mehl so besonders?

Französisches Mehl unterscheidet sich von deutschem Mehl hauptsächlich in der Typisierung und den Mahlverfahren. Während in Deutschland der Mineralstoffgehalt (Aschegehalt) die Typnummer bestimmt, ist dies in Frankreich ähnlich, jedoch mit anderen Nummern und teils anderen Weizensorten. Die Mahlverfahren sind oft traditioneller und schonender, was sich positiv auf die Backeigenschaften auswirkt.

Die verschiedenen Typen französischen Mehls

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich verschiedene Mehltypen, die sich für unterschiedliche Anwendungen eignen. Die Typenbezeichnung gibt Auskunft über den Mineralstoffgehalt (Aschegehalt) des Mehls. Hier sind einige der gängigsten Typen:

  • T45: Sehr feines Mehl mit niedrigem Mineralstoffgehalt. Ideal für feines Gebäck wie Brioche, Croissants und Kuchen.
  • T55: Ein Allzweckmehl, das sich gut für Baguettes, Pâtisserie und andere Backwaren eignet.
  • T65: Oft als Baguette-Mehl bezeichnet, da es sich hervorragend für knusprige Baguettes mit einer schönen Krume eignet.
  • T80: Ein etwas gröberes Mehl mit höherem Mineralstoffgehalt. Geeignet für rustikale Brote und Pains au Levain.
  • T110 (oder T130): Vollkornmehl mit einem hohen Anteil an Kleie. Ideal für herzhafte Brote und Vollkornprodukte.
  • T150: Französisches Vollkornmehl.

Wo kann man französisches Mehl kaufen?

Französisches Mehl ist mittlerweile auch in Deutschland gut erhältlich. Sie finden es in:

  • Spezialitäten-Bäckereien: Viele Bäckereien, die Wert auf hochwertige Zutaten legen, bieten auch französisches Mehl zum Verkauf an.
  • Online-Shops: Es gibt zahlreiche Online-Shops, die sich auf französische Lebensmittel und Backzutaten spezialisiert haben. Beispiele sind bon'gu, franzoesischkochen.de, Baktotaal, Backstars.de oder mehlkaufen.de.
  • Gut sortierte Supermärkte: Inzwischen führen auch einige größere Supermärkte französisches Mehl im Sortiment.
  • Direkt vom Müller: Einige Mühlen bieten auch französisches Mehl an, oft in Bio-Qualität.

Warum französisches Mehl verwenden?

Es gibt viele gute Gründe, französisches Mehl auszuprobieren:

  • Authentischer Geschmack: Französisches Mehl verleiht Ihren Backwaren einen unverwechselbaren Geschmack, der an Frankreich erinnert.
  • Bessere Backeigenschaften: Durch die spezielle Mahlung und die Qualität des Weizens entwickeln Teige mit französischem Mehl oft eine bessere Struktur und ein größeres Volumen.
  • Knusprigere Kruste: Besonders bei Baguettes sorgt französisches Mehl für eine besonders knusprige Kruste.
  • Vielfalt: Mit den verschiedenen Typen französischen Mehls können Sie eine Vielzahl von Backwaren herstellen, von süßen Köstlichkeiten bis hin zu herzhaften Broten.

Tipps für die Verwendung von französischem Mehl

  • Achten Sie auf die richtige Typenbezeichnung: Wählen Sie den Mehltyp passend zu Ihrem Rezept.
  • Verwenden Sie hochwertige Zutaten: Kombinieren Sie französisches Mehl mit anderen hochwertigen Zutaten wie guter Butter und frischer Hefe, um das beste Ergebnis zu erzielen.
  • Experimentieren Sie: Probieren Sie verschiedene Rezepte aus und passen Sie diese an Ihren Geschmack an.
  • Beachten Sie die Teigführung: Teige mit französischem Mehl können sich etwas anders verhalten als Teige mit deutschem Mehl. Achten Sie auf die richtige Konsistenz und Gehzeit.

Französisches Mehl vs. Deutsches Mehl: Ein Vergleich

Während deutsches Mehl oft auf Effizienz und Standardisierung ausgelegt ist, legen französische Müller Wert auf Tradition und Qualität. Das bedeutet, dass:

  • Französisches Mehl oft aus speziellen Weizensorten hergestellt wird, die für ihre Backeigenschaften bekannt sind.
  • Die Mahlverfahren oft schonender sind, um die natürlichen Aromen des Weizens zu erhalten.
  • Der Mineralstoffgehalt etwas anders definiert ist, was zu unterschiedlichen Backergebnissen führen kann.

Fazit: Ein Muss für jeden Backliebhaber

Französisches Mehl ist mehr als nur eine Zutat – es ist ein Stück französischer Backkultur. Probieren Sie es aus und entdecken Sie die Vielfalt und den einzigartigen Geschmack, den es Ihren Backwaren verleihen kann. Ob Baguette, Croissant oder Pain au Chocolat – mit französischem Mehl gelingen Ihnen authentische Köstlichkeiten, die Ihre Familie und Freunde begeistern werden. Bon appétit!

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